Halbfinale 2007 BBL Playoffs

Das run and gun Spiel. Der Meister aus Köln dieses Jahr nicht mit der gewohnt guten Verteidigung. Artland reitet auf der Erfolgswelle nach dem Sieg gegen den Topfavoriten aus Berlin. Pünktlich zu den PLayoffs hat Artland erstmals alle Spieler gesund und ALBA war nicht umsonst das sweep Opfer für Topstar Adam Hess, immerhin bis zu seiner Verletzung Topscorer der Liga, und seine Mitspieler. Köln kommt aus einer emotionalen aber auch sehr anstrengenden Serie mit Bremerhafen und erfährt zur Zeit auch nicht die Fanunterstützung die Artland immer hat, blieben beim letzten Heimspiel doch viele Plätze unbesetzt. Altstar Nadjfei ist Köln's Herz, kann er gesund bleiben wird Köln immer im Spiel sein, fällt er aus wird es vor allem unter den Körben sehr eng für Köln. Gortat braucht gegen Badiane und Hall alle Hilfe die er kriegen kann.
 
Das Spiel der Systeme. Defense gegen Offense. Der junge Trainer des Jahres gegen den deutschen Trainerveteran. Der beste Angreifer (Jacobsen / BAM) gegen den MVP der Liga (Green / LUD). Bamberg mit klaren Vorteilen unter den Brettern. Fenn und Emsminger sind gestandene Kräfte mit Playoff Erfahrung. Ludwigsburg hatte gegen Leverkusen wenig Probleme mit den Innenspielern, Bamberg's Frontcourt ist aber ein anderes Kaliber. Die Frage bleibt, wer läßt sich das System des anderen aufdrücken. Wie kommt Ludwigsburg damit klar wenn ihnen "nur" 60 Punkte gewährt werden. Kriegt Bamberg Green in den Griff wie sie es schon mit Bonn's Gardner geschafft haben, wieviel ist der Heimvorteil wert ? Wieviel die Erfahrung ?

 

 

VS VS

NBBL Final Four 2007

Vorbericht & Teamschau

Die Teams: BonnRhöndorf / Urspring / Hagen / Breitengüßbach

Head 2 Head Vergleich Spiel 1: Bonn/Rhöndorf : Urspring

Head 2 Head Vergleich Spiel 2: Hagen : Breitengüssbach

 

Team Bonn / Rhöndorf

Setzt ganz klar auf den Teamfaktor. Mit Ausnahme von Thülig kein Spieler mit großer Perspektive für Höheres. Coach Miller nutzt alle taktischen Mittel um aus einer allenfalls „Durchschnitts-Mannschaft“ Maximales herauszuholen. Rhöndorf agiert immer mit einem Plan und unter Kontrolle. Knüppelharte Verteidigung in allen Variationen erwartet und zermürbt den Gegner. Jeder Spieler erfüllt eine Rolle und ist uneigennützig. Bei Bonn/Rhöndorf kann es so an jedem Tag ein anderer sein, der das Team bei den Punkten anführt. Thülig ist der „Stille-Killer“ fällt irgendwie nie sonderlich auf, hat mit seinen "Spinnmoves" dann aber am Ende des Spiels ein 20 Punkte, 10 Rebound Spiel abgeliefert. X-Faktor bei Rhöndorf ist Dreierschütze Walbröhl. Er kann zwar nicht wirklich auf dem Niveau seiner Mitspieler verteidigen, dafür bringt er eine "Skill" mit die seine Mitspieler nicht haben, Killerinstinkt. Wie schon gegen Köln kann dieser „lefty“ den Ball von überall im Korb unterbringen, leider ist er aber auch „streaky“ und Rhöndorf/Bonn wird sehr auf seine Treffsicherheit angewiesen sein um genug Punkte auf die Anzeigetafel zu bekommen. Was Rhöndorf/Bonn fehlt ist ein richtiger Innenspieler. Thülig spielt dort außerhalb seiner „natürlichen“ Position und auch schon gegen Köln offenbarten sich große Probleme beim Rebound.

Team Urspring:

Eingespielter, verschworener Haufen. Kommt frisch und eingespielt vom Vorbereitungsturnier in Italien wieder, wo es gegen Mannschaften ging die besser sind als alles was es bei diesem Final Four zu spielen gibt. Einen toller fünfter Platz gegen ein starkes (wenn auch "nur" u18) Real Madrid gewonnen und nur gegen Turniersieger Belgrad richtig Prügel bezogen, Respekt !!! Urspring sollte somit auf alles was Rhöndorf/Bonn zu bieten hat eine passende Antwort bereit haben. Superstar dieser Mannschaft ist Standhardinger der sich in Deutschland einen Namen machte als er im NBBL-Halbfinale Deutschlands 89er Supertalent Benzing mit 44 Punkten gradezu deklassierte. Er ist das Herz der Mannschaft Uspring, erzielt er doch die meisten Punkte mit gradezu furchterregender Wurfquote und dominiert nebenbei auch noch den Rebound. Er ist ganz klar der "go-to guy" der aber gut mit seinen Mitspielern harmoniert. Playmaker Wieseler ist der Katalysator. Er organisiert und leitet das Spiel der Urspringer und ist durchaus in der Lage selber für Punkte zu sorgen. Die nationalmannschaftserfahrenen Agne und Vargas, sowie Centerhoffnung Niemann spicken Urspring mit Qualität. Der X-Faktor bei Urspring ist aber Standhardinger. Kann er seine große Form halten gibt es zur Zeit niemanden in Deutschland der ihn stoppen kann.

Head 2 Head Vergleich:

Bonn/Rhöndorf

Urspring

Backcourt

Allenfalls solide, gegen Köln große Probleme gegen Druck

Nicht überragend aber 2 Liga erfahren und routiniert.

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Frontcourt

Ein Thülig ist gut, aber auf diesem Niveau nicht genug. Niemand sonst der für Entlastung sorgt.

Der beste U19 Innenspieler dieser Saison, etwas Tiefe mit Niemann und Foth, mehr braucht man nicht zu sagen.

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Bank

Hier liegt die wahre Stärke der Bonn/Rhöndorfer, egal wer von der Bank kommt, kein Bruch im Spiel.

Absolut solide Tiefe und Erfahrung, aber schon ein deutlicher Abfall gegenüber den ersten Fünf.

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X-Faktor

Walbröhl braucht einen "on" Tag und ein anderer, z.B. Lubanzadio muss explodieren.

Standhardinger wird Bonn/Rhöndorf für fehlende Größe und "toughness" beim Rebound gnadenlos bestrafen.

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Coaching

Coach Miller ist ein erfahrener Fuchs der immer irgendwas besonderes aus dem Hut zaubert. Rechne mal mit einer "Box and one" odet etwas noch ausgefalleneres gegen Standhardinger.

Coach Junge bringt auch viel Erfahrung mit , aber eben noch nicht ganz soviel wie Coach Miller. Wird sich sicher mit dem einen oder anderen Trick überraschen lassen.

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Fazit

19 *

22 *

Rebounding wird den Unterschied machen. Bonn/Rhöndorf wird, auch angetrieben von den lauten Fans, das Spiel nie aufgeben und alle erlaubten taktischen Mittel nutzen um Urspring und Standhardinger aus dem Spiel zu nehmen. Leider ist das nicht genug um die fehlende Größe auszugleichen. Bonn Rhöndorf hält das Spiel lange offen, muss dann ab dem dritten Viertel Foulproblemen Tribut zollen. Standhardinger braucht 2 Viertel um sich auf die "Spezialverteidigung" einzustellen, dann findet er seine Mitspieler und dominiert beide Bretter.

Mein Tipp: Urspring mit 15

Team Hagen:

Die Unberechenbaren. Zwei absolute Superstars, die Nationalspieler Günther und Chennoufi tragen dieses Team. Sind sie gut drauf spielt Hagen stark und kann mit jeder Mannschaft mithalten. Ist einer in Foulproblemen oder hat einen schwachen Tag ist Hagen verloren. Günther ist der wohl stärkste „scoring“ PG in Deutschland. Seit Jahren eine feste Größe bei internationalen Veranstaltungen und deutschen Meisterschaften macht ihm niemand mehr etwas vor. Günther ist schnell wie der Wind und mit einem beneidenswert sicheren Schuss ausgestattet. Selbst „verrückte“ Würfe aus 8 Metern sind an einem guten Tag kein Problem und dann wird er zum „Missmatch-Nightmare“. Leider ist er aber auch sehr launisch und wenn er sich erstmal mit seinem Vater (Trainer), Mitspielern, Gegenspieler, Schiris oder den Zuschauern angelegt hat sieht es im Regelfall schlecht aus für Hagen. Günther kennt aber die große Bühne und wird dem Druck gewachsen sein. Chennoufi sucht athletisch seinesgleichen in Deutschland . Er ist der ultimative Mitspieler der aber auch jederzeit das Spiel an sich reißen kann. Er ist immer für eine spektakuläre Aktion wie einen Dunk über mehrere Spieler hinweg gut, fällt aber auch gerne mal für Phasen nicht auf. Viel wichtiger er hält für Hagen die Verteidigung zusammen. Er ist der beste 1-1 Verteidiger in Deutschland und seine „weakside“-Blocks sind legendär. Leider ist das aber auch alles was Hagen zu bieten hat. Alle weiteren Spieler sind von Können her maximal als Rollenspieler zu bezeichnen. Ioannidis und Spohr sind der gesamt Frontcourt und das ist wahrlich nicht viel. Spohr hat sicher seine Momente ist aber kein Topspieler. Der Rest vom Hagener Team fällt deutlich ab.

Team Breitengüßbach

Die große Unbekannte des Final Four. In den Vorrunden mit einer soliden Mannschaft „gecruised“ dann zu den Playoffs alle SUPERSTARS ins Boot geholt und mächtig Staub aufgewirbelt. Speyer und München, beides sicher gute Mannschaften, rausgekegelt und sich so zum Favoriten gemausert. Die Frage bei Güssbach ist immer wer läuft auf ? Hauer hat seit letzten Sommer locker 15 Kilo abgenommen und spielt wieder so wie er damals das Bundesjugendlager dominierte. Ein klassischer Playmaker mit traumhafter Übersicht. Seine „Spinnmoves“ sind quasi nicht zu verteidigen und machen evt. Geschwindigkeitsdefizite wieder gut. Hauer strotzt vor Selbstvertrauen und hat eine großartige 2.Liga Saison gespielt. Er ist gekommen um sich seine erste Team-Meisterschaft zu holen. Ohlbrecht hat ein Seuchenjahr hinter sich. Überragende Bundesligavorbereitung mit Bamberg gespielt, dann eine Woche vor Saisonbeginn eine Verletzung die ihn fast die gesamt Saison kostete. Comeback in der zweiten Liga, zunächst ein Knaller, dann nur unterdurchschnittlich. Was soll man aber nach der langen Wettkampfpause anderes erwarten. Im Viertelfinale gegen München dann 16 Rebounds und 6 Blocks. Auch wenn es also mit dem Punkten noch nicht wieder so klappt, beim Rebound und in der Verteidigung ist er wohl schon wieder der Alte. Gleichauf mit Günther/ Chennoufi sind Hauer / Ohlbrecht wohl der beste 1-2 punch im Final Four. Tadda, McDuffy, Zeis, Brütting und Dinkel, da hat Coach Bischoff ne ganze 2.Liga Mannschaft am Start. Gute Tiefe und eingespielt sollten die Jungs auch sein. Ohlbrecht solle die meisten Hagener noch aus seiner Zeit in Leverkusen kennen und auch die Halle in Paderborn sollte bekannt sein.

 

Head 2 Head Vergleich:

Hagen

Breitengüssbach

Ein Günther alleine, das wünscht sich jede Mannschaft in Deutschland. Besser geht es nicht.Dahinter jedoch nichts.

Hauer alleine ist schon stark, Tadda und Brütting als Backups ist Spitze.

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Chennoufi ist eine Macht, Spohr kann mitspielen aber sonst ist da nicht viel.

Viel besser als Ohlbrecht kann man es in Deutschland zur Zeit nur schwer finden, Land ist ein Wühler und der Mann fürs Grobe, Eckhardt bringt Größe und Entlastung von der Bank.

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Hier hat Hagen nichts zu bieten. Bakoa und Askaryar zwar mit Erfahrung aber eben nur das.Opitz zu jung.

Wer zwei 2.Liga Spieler und 2,12m von der Bank bringen kann ist hier gut aufgestellt.

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Günther braucht einen "seiner" Tage. 40 Punkte und Traumdreier. Ein Spiel von Spohr wie gegen Bramfeld im Viertelfinale würde Hagen sehr helfen.

McDuffy ist selbst kein schlechter Verteidiger, aber wie kann er Chennoufi einschränken ? Athletik und Größe bringt er mit.

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Coach Günther hat das Spiel seiner Mannschaft optimal auf seinen Sohn und Chennoufi abgestimmt. Selber ein guter Spieler kennt er alle traktischen Tricks und wird einige Überraschungen aufbieten.

Coach Bischoff ist ein Meister der Motivation und das ist auch wichtig um sein "Starteam" bei Laune zu halten. Bei Hauer kann Spielust schnell in Frust umschlagen wenn es nicht läuft, dann ist Bischoff gefragt. Ansonsten kann er eigentlich nicht "falsch" wechseln.

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18 *

21 *

Breitengüssbach mit Land und Ohlbrecht unter den Körben wohl zu stark besetzt für Hagens Ioannidis und Spohr. Günther und Chennoufi halten das Spiel bis ins letzte Viertel offen, müssen dann aber Foulproblemen, der kurzen Bank und der Reboundüberlegenheit Breitengüssbachs Tribut zollen. McDuffy schafft es irgendwie Chennoufi nicht dominieren zu lassen und die vereinten Verteidigungkräfte von Tadda, Hauer und Brütting zehren Günther über 40 Minuten aus.

Mein Tipp Breitengüssbach mit 10.

 

Playoff Vorhersage NBBL Top 32

Am 4. und 11. März finden die Hin- und Rückspiele der ersten Playoff Runde in der NBBL statt und ich möchte die Gelegenheit nutzen um eine kleine Prognose über den Ausgang der Spiel zu wagen. Meine Erkenntnisse aus den Recherchen für den Artikel über die Regular Season Division All Stars beeinflussen diese Prognose genauso wie die Spiele dich ich gesehen habe. Und los gehts:

Nord Conference

Division Nord Ost : Division West

Nord Ost Nord West

Angaben in Klammern geben die Abschlussplatzierung in der jeweiligen Division an.

(8) MBC : Köln (1)

MBC mit lediglich zwei Spielern die knapp zweistellig Punkten und keinem Innenspieler über zwei Meter. Köln kann dagegen sogar eine erste Fünf ausbieten, in der jeder über zwei Meter hat. Martens und Pleiss werden mit den MBC'lern machen können was sie wollen und ich sage mal voraus, das Pleiss in beiden Spielen ein tripple double mit Punkten, Blocks und Rebounds erzielen wird. Auch die lange Reise nach Mitteldeutschland wird den Kölnern nicht wirklich weh tun, da viele von ihnen schon Euroleague- und Bundesligareiseerfahrung haben.

Mein Tipp: Köln gewinnt schon das Hinspiel klar mit 120:40 und dominiert im Rückspiel früh (110:30).

(4) Central Hoop : Oldenburg (5)

Hier beginnen die interessanten Partien. Beide Mannschaften haben ihre Stärken und Schwächen auf den gleichen Positionen, Schaffrath und Jost sind solide Innenspieler, wobei ich Jost ein wenig vielseitiger einschätze, da er auch mal nach außen ausweichen kann, dann fehlt er aber beim Rebound, was Central Hoops angreifbar macht. Schaffrath wühlt und kämpft unter den Brettern, hat aber Probleme draußen jemanden zu verteidigen. Auch auf der SG Position sind beide Mannschaften ausgeglichen, wobei ich Stankovic für ein wenig besser als Gebert halte, obwohl sie sich von den Statistiken her nicht viel nehmen. Beide Teams sind nicht sonderlich tief besetzt und greifen gerne auf taktische Mittel zurück um dies zu verbergen. Den Ausschlag in dieser Partie wird der dritte Mann geben, wenn Reinholz mit seinem Shotblocking ein Faktor sein kann, gewinnt Oldenburg, entlastet Langer Jost beim Rebounding und ermöglicht ihm so sein Outsidegame zu installieren hat Oldenburg ein Problem. Jost hat gegen die guten Teams in seiner Division oft sehr schwache Spiele abgeliefert, während Stankovic und Schaffrath solide waren.

Mein Tipp Oldenburg kontrolliert Jost und das Teampo und gewinnt das Hinspiel knapp mit zehn (75:65) , dann bereitet sich Oldenburg auf das Rückspiel in Berlin so gut vor, das dort nur mit sechs verloren wird (80:74) und zieht somit in die nächste Runde ein.

(2) ALBA : (7) Artland

Hier gibt es einen klaren Sieg für ALBA, Heyden und Seyfert dominieren die Bretter nach belieben und punkten in den hohen 20ern, Artlands Nourredin kann gar nicht so viele Punkte machen um das aufzufangen, außerdem kann ALBA auf die Tiefe seiner Bank vertrauen und immer neue frische Verteidiger auf Nourreddin hätzen, das macht müde und daran leidet die Trefferquote.

Mein Tipp ALBA gewinnt klar beide Spiele, im Hinspiel trifft Nourreddin in seiner Halle solide 7/20 Dreier und hält Artland lange in Schlagdistanz, dann aber läßt die Kondition nach und ALBA setzt sich ab (80:65), im Rückspiel trifft Nourreddin noch besser 12/26 Dreier, aber ALBA kennt das Spiel nun schon und macht im ersten Viertel alles klar durch dominantes Innenspiel, der Sieg ist nie in Gefahr (100:55).

(6) Göttingen : Bonn/Rhöndorf (3)

Diese Paarung schreit auf den ersten Blick nach einer Sensation, denn beide Mannschaften setzten auf ausgewogenes Teamspiel um den Gegner zu zermürben und kontrollieren gerne das Tempo. Die Topspoieler Thüllig und Voss werden sich egalisieren und somit liegt es an den Bankspielern den Unterschied zu machen und hier sind vor allem einige Bonner (Lubanzadio, von Heydebrand und Waldbröhl) in der Vergangenheit schon durch harte Deutsche Meisterschaftsschlachten gegangen. Da ich die Nord West Gruppe, Top to Bottom, auch für stärker halte als die Nord Ost Gruppe setzt sich schließlich die härtere Wettkampferfahrung der Bonner durch.

Mein Tipp: In Göttingen verliert Bonn/Rhöndorf knapp mit zwei (65:63) und gewinnt dann im Rückspiel, wieder in einem Lowscoringgame mit sieben (70:63).

Bramfeld (1) : Bremen (8)

Hier eine klar Sache, Bramfeld mit zu viel Firepower um von Bremen auch nur annähernd gefordert zu werden. Kittmann, Schwarz und Barnert machen jeweils schnell klar über 20 Punkte und lassen es dann gut sein, um sich für die nächsten Aufgaben zu schonen. Gegen Bramfeld's Bank hält Bremen das Spiel „knapp“.

Mein Tipp: In Bremen läßt Bramfled es gemächlich angehen und gewinnt mit 20 (90:70) in Bramfeld wird dann ein Feuerwerk abgebrannt (110:60).

Braunschweig (5) : Leverkusen (4)

Eine ganz offene Partie, denn Braunschweig steht schlechter als sie eigentlich sind. Die wieder genesenen Noch und Czepczinski geben der Mannschaft, neben den soliden Adler und Hahn, eine ganz neue Dimension, hat die Mannschaft in den Partien mit beiden doch deutlich besser abgeschnitten als wenn sie nicht dabei waren, unter anderem wurde Divisionsieger Bramfeld geschlagen. Bei Leverkusen verhält es sich ähnlich, an guten Tagen können sie jeden schlagen , siehe 2x Köln, an schlechten Tagen verliert man gerne überall, siehe Heimspiel gegen Artland. In Leverkusen hängt alles an den Spoeler Zwilligen, Tom Spoeler sucht bisher einen Gegenspieler der seine Kombination von Innen- und Außenspiel wirksam entschärfen kann, körperlich überlegene Spieler vernichtet er mit seinem Crossover, kleinere nimmt er sofort ins Postup, außerdem ist er noch solide (40%) von der Dreipunktelinie, also der Matchupalptraum schlechthin. Leverkusen hat jedoch erhebliche Probleme auf der Playmakerposition und kann nur hoffen, das der junge Obradovic zu den Spielen wieder gesund ist.

Mein Tipp: Braunschweig gewinnt das Hinspiel mit fünf (85:80), weil sie Tom Spoeler „halbwegs“ (30 Pkt./18 Reb.) kontrollieren können und Leverkusens Guards nicht gut genug treffen. Im Rückspiel erwischen beide Spoelers, in ihrer Heimhalle, Sahnetage und Tom Spoeler bricht in diesem Spiel den NBBL Rekord mit 50+ Punkten .Leverkusen dominiert und sieht wie der sichere Sieger aus, bis zum letzten Spielviertel, in dem Leverkusen einbricht und Braunschweig noch mal rankommt, aber Leverkusen rettet sich mit einem Punkt in die nächste Runde. (95:89).

(7) BBA : Hagen (2)

Hagen hat hier keine Probleme. Chennoufi und Günther würden die Brandenburger wohl auch alleine schlagen können.

Mein Tipp: Im Hinspiel sitzt den Hagenern noch die lange Anreise in den Knochen und man beschränkt sich darauf sich nicht zu verletzten und einen Sieg mitzunehmen (80:70), im Rückspiel verhält es sich anderes herum, Brandenburg ist müde aber Hagen kennt da kein Erbarmen und brennt ein Feuerwerk ab (125:65). Günther zaubert und Chennoufi veranstalten seinen privaten Dunk Contest.

(3) IBBA : Paderborn (6)

IBBA ist eines der stärksten Defensivteams in der Liga und trifft bei Paderborn, mit Gajda und Hülswede, auf ein Team das sich eher über Offensive definiert. Der Turm in der Schlacht für Berlin ist Center Rosenthal, der es seinen Mitspielern erlaubt eine Menge Druck aufzubauen. Es liegt den Paderbornern nicht, wenn man um jeden Punkt kämpfen muss und von der Berliner Bank kommen immer wieder neue, frische Verteidiger.

Mein Tipp: IBBA setzt schon in Paderborn ein Zeichen, kontrolliert einen der beiden Topscorer fvon Paderborn, und gewinnt mit zehn (70:60) in Berlin geht es dann auf beiden Seiten etwas flüssiger und IBBA gewinnt auch hier mit zehn (85:75).

Süd Conference

Division Mitte : Division Süd

Mitte Süd

Angaben in Klammern geben die Abschlussplatzierung in der jeweiligen Division an.

(1) Langen : Ulm (8)

Langen wird hier keine Probleme haben, Wallimann wird zwei Monsterspiele (30 Pkt./18 Reb.) abliefern aber gegen Langen ist das eben nicht genug. Benzing und Amoussou entscheiden die Spiele in der ersten Hälfte und schonen sich dann für weitere Aufgaben.

Mein Tipp: In Ulm tut Langen nur das nötigste und gewinnt trotzdem mit 40+ (95:50), in Langen wird den Bankspielern etwas mehr Spielpraxis zuteil und Langen legt mehr Wert darauf die Hundert zu knacken als zu verteidigen ( 102:65).

(5) Kronberg : Karlsruhe (4)

Hier gibt es den Upset dieser Runde. Kronberg hat genau das was Karlsruhe weh tut, eine Antwort auf jeden Karlsruher Spieler und sehr viel mehr Erfahrung. Schicktanz und Watson werden sich egalisieren und dahinter ist Kronberg einfach besser besetzt als die Karlsruher. Während sich unter den Körben Kop-Ostrowski und Hurst ein gutes Duell liefern werden macht Mesghna, für den Karlsruhe aufgrund seiner Vielseitigkeit kein Gegenmittel finden wird , den Unterschied zwischen zwei starken Teams aus.

Mein Tipp: Kronberg überrascht Karlsruhe schon im Hinspiel mit fünf (85:80), im Rückspiel gibt es run and gun Basketball und Kronberg behält auch hier die Oberhand (105:100).

(7) Frankfurt : Urspring (2)

Könnte auch Standhardinger gegen Spoden heißen, aber Standhardinger hat einfach deutlich mehr Unterstützung um sich als Spoden und deshalb hat Urspring auch absolut kein Problem Frankfurt zu kontrollieren und in die Sommerferien zu schicken. Spoden versucht alles und macht 25 Pkt und 13 Rebounds, Standhardinger tut es ihm gleich, Urspring ist das jedoch gewohnt während Frankfurts Spiel darunter leidet.

Mein Tipp: Urspring gewinnt in Frankfurt dank einer starken zweiten Hälfte mit 10 (85:75) und im Rückspiel ist die Sache dann noch klarer (90:68).

(3) Franken : Ludwigsburg (6)

Dieses Spiel wird knapper als es nach der Setzliste aussieht, beide Mannschaften verfügen über Tiefe und haben keinen überragenden Einzelkönner. Hier entscheidet der Vorteil des (Rück)Heimspiels eine ausgeglichene Partie in der keine Höhepunkte, sondern solider Teamball, wenig Punkte und gute Verteidigung zu erwarten sind.

Mein Tipp: Ludwigsburg gewinnt sein Heimspiel nach großem Kampf und mit einem starken Koch knapp mit zwei (76:74). Im Rückspiel erwischt dafür Frankens Imamovic einen überragenden Tag und macht letztendlich, neben dem Heimvorteil, den Unterschied zwischen zwei gleichen Teams, in einem fünf Punkte Sieg aus (78:73).

(8) SGOR : München (1)

München macht es besser als ihre Fussballprofis und beendet Ramstadt's Saison mit zwei deutlichen Siegen. Betz nutzt beide Spiel um seinen Scoringschnitt und sein Selbstvertrauen deutlich anzuheben und macht beide Male über 35 Punkte. Für Ramstadt ist ein Witt ist nicht genug um irgend etwas zu bewirken.

Mein Tipp: In Ramstadt gibt es schon die Hundert (110:55), in München dürfen dann in der zweiten Hälfte auch die Bankspieler ran und deshalb nur (100:60).

(4) Mittelhessen : Mannheim (5)

Mittelhessen ist unter den Körben deutlich besser besetzt als die Mannheimer und hat auch etwas mehr an Bankproduktion. Vor allem durch die Reboundüberlegenheit, die Lischka und Schläfer ausüben werden, wird Mannheims Bester Kuhn in seiner Effektivität eingeschränkt und das macht den Unterschied zwischen zwei sonst sehr gleichwertigen Teams aus.

Mein Tipp: Mittelhessen gewinnt in Mannheim knapp mit 4 Punkten (80:76) und macht im Rückspiel früh alles klar (90:75).

(2) Güßbach : Freiburg (7)

Keine Chance für Freiburg die Güßbacher Mannschaft auch nur zu gefährden. Güßbach erlaubt sich im Hinspiel den Luxus ihren Besten die Reise nicht zumuten zu wollen und siegt trotzdem, wenn aber auch nur sehr knapp, mit dem zweiten Anzug. Das Rückspiel nutzt Güßbach dann um den 2.Liga Spielern (Hauer, Ohlbrecht, McDuffy) etwas mehr Abstimmung für kommende Aufgaben zukommen zu lassen, dadurch kommt es zu viele Fehlern, aus denen Freiburg ab nie Kapital schlagen kann.

Mein Tipp: Im Hinspiel gewinnt Güßbach mit zehn (80:70), im Rückspiel legt Güßbach ein etwas anderes Tempo an und distanziert Freiburg mit 40 (100:60).

(6) Jena : Speyer (3)

Harris wird für Jena zu keinem Zeitpunkt zu kontrollieren sein und macht in beiden Spielen trotz Spezialverteidigung von seinem Nationalmannschaftskollegen Franke über 30 Punkte und jede Menge spektakuläre Aktionen. Jena versucht wirklich alles um Harris mit taktischen Mitteln aus dem Spiel zu nehmen, aber dann ist Schmitz da und bestraft das eiskalt von jenseits der Dreielinie. Speyer hat einfach zu viele Waffen, auf die Jena keine Antwort findet.

Mein Tipp: Speyer tut sich zunächst mit der Box and One Vertedigung gegen Harris schwer, findet dann aber seinen Rhythmus, setzt sich ab und gewinnt mit zehn (85:75). Im Rückspiel ist man besser vorbereitet und bestraft Jena für die Art der Verteidigung mit schönen Alley Ups, gut rausgespielten Dreiern und schnellem Spiel. Speyer gewinnt mit 20 (90:70).

 

In guter amerikanischer Tradition ist zum Ende der ersten regulären Saison der deutschen Nachwuchs Basketball Liga (NBBL) ein erstes Fazit fällig, in dem von mir für jede Division auch ein All - Division Team nominiert wird.

Um sich für ein solches Team zu qualifizieren, müssen die Spieler im Ligavergleich und natürlich für ihr jeweiliges Team ein außergewöhnliche Saisonleistung erbracht haben. Der Spieler sollte außerdem die Mindestanforderung der Liga an Spielen absolviert haben (die NBBL Statistik fordert 7 Spiele), da die Leistung - vor allem in direkten Vergleich der Spieler - auch über das Effizienzrating der Liga verglichen wird.

Die Spieler sind für mich zunächst nur auf den Positionen wahlfähig, für die sie von ihren Vereinen gemeldet wurden. Nur wenn auf einer Position kein Spieler einer Division eine ausreichende Leistung erbringen konnte, sind auch Spieler anderer Positionen für diese wahlfähig.


Nord West Division
All Division Team


PG Philip Schwethelm Köln
(17Punkte / 8 Rebounds / 2 Assists / 3 Steals)


Erhält von mir den Vorzug auf dieser Position gegenüber Hagens Per Günther (21/2/1/1), da er sein Team zum klaren Divisionssieg geführt hat und außerdem mehr Spiele absolviert hat. Seine 8 Rebounds im Schnitt stellen ihn auch im Effizienzrating (3.Platz) wesentlich vielseitiger dar. Bremens Andrey Massey (17/5/2/2) verdient Erwähnung, da er beim Ligaschlusslicht als einziger die Fahne hoch hält.

 


SG Thomas Gajda Paderborn
(17/9/2/1)


Erhält von mir den Vorzug gegenüber Milos Stankovic (19/6/2/2) aus Oldenburg und Naim Nourreddin (16/2/1/1) aus dem Artland auch aufgrund seines hohen Vielseitigkeitsratings (4.Liga) und dem nicht wesentlichen Unterschied in der Tabellensituation zwischen den Mannschaften.

 


SF Ziyed Chennoufi Hagen
(17/9/2/2)


Kein anderer Spieler in der Division, der für diese Position gemeldet wurde, kommt annähernd an Chennoufi heran. Ein wesentlicher Faktor für die gute Tabellensituation der Hagener.


PF Tom Spoeler Leverkusen
(23/10/1/0)







Spoeler punktete in keinem Spiel einstellig und ein (20/10) Double-Double im Durchschnitt zu erzielen sucht seines gleichen; Leverkusen wäre ohne ihn verloren.

Erwähnenswert sind aber auch: Fabian Thülig (14/7/1/3) aus Rhöndorf, der in einer sehr homogenen Mannschaft der herausragende Spieler ist und den guten Tabellenplatz der Rhöndorfer wesentlich mit zu verantworten hat; außerdem noch Joleik Schaffrath (15/9/1/1) aus Oldenburg, den ich eher als Center sehe.


C Tibor Pleiss Köln
(9/9/0/1)


Erhält von mir ganz knapp den Vorrang vor Ben Spoeler aus Leverkusen (19/10/1/1), da Pleiss ausschließlich als Center geführt wird und Spoeler,

trotz seines Double-Doubles im Schnitt, auch auf der PF Position eingesetzt wird, auf der sein Bruder dominiert. Pleiss ist außerdem der beste Shot Blocker der gesamten Liga (2,6) und seine Mannschaft gewann die Division. Für Spoeler spräche aber auch, das Leverkusen beide Spiele gegen Köln gewonnen hat und Spoeler dabei jeweils besser aussah als Pleiss. Eine reine Bauchentscheidung.


Nord Ost Division
All Division Team


PG Thomas Schoeps ALBA Berlin
(15/3/2/2)


In Ermangelung wirklicher Konkurrenz auf diese Position bekommt hier Schoeps die Ehre, auch wenn er sich nicht aufdrängt und das Spielelimit

nur knapp erreicht.


SG Cornelius Adler Braunschweig
(21/7/2/3)


Statistisch klar der Beste vor Dennis Gebert (16/6/2/2) Central Hoops und Diallo Souelleymann (11/9/1/4) Brandenburg. Da es ja der Job eines SG ist, die Bälle in den Korb zu werfen, gehen seine 21 Punkte vor die bessere Platzierung der Central Hoops.

 


SF Vincent Kittmann Bramfeld
(16/8/0/3)


Eigentlich ein PF, aber da es in der Division keine wirklich überragenden Spieler gibt, die auf dieser Position gelistet sind, rückt er auf diese Position. Er erzielte in der Saison ein Tripple-Double und war damit der vielseitigste Spieler.

Philip Noch (23/10/4/3) aus Braunschweig hätte auf beiden Positionen auch Beachtung finden müssen, wenn er die Mindestanzahl an Spielen erfüllt hätte.

 


PF Alexander Rosenthal IBBA
(15/7/2/1)


Profitiert davon das Kittman schon die SF Position für sich verbucht hat und sichert sich so diese Position knapp vor Oliver Haan (11/8/0/0) aus

Braunschweig.


C Michael Jost Central
(15/12/2/1)


Die tiefste Position in dieser Division sichert sich Jost, weil er im Schnitt die meisten Punkte und Rebounds erzielt; damit erreicht er auch das

höchste Effizienzrating gegenüber allen Konkurrenten hat, und er sichert seinem Team durch die tolle Leistung einen beachtlichen dritten Platz.

Peter Voss (13/10/1/1) aus Göttingen hat gute Zahlen, aber sein Team schneidet schlecht ab. Philip Heyden (14/8/1/1) ALBA und Andreas Seifert (10/9/1/1) ALBA kommen zwar aus dem besten Team, haben aber auch mehr Unterstützung als Jost und kommen so erst nach ihm.


Mitte Division
All Division Team


PG Yannik Schicktanz Kronberg
(17/3/7/4)


Selbst wenn Konkurrenz vorhanden wäre, er bräuchte sie nicht zu fürchten. Er ist mit Abstand der beste Assistgeber der ganzen Liga und streut noch

so eben mal die drittmeisten Punkte in seiner Division ein. Mehr braucht man nicht zu sagen.


SG Mathias Perl BBZ Mittelhessen
(18/5/3/7)


Gewinnt diese Position knapp vor Fabian Franke (14/6/2/1) aus Jena, der zwar mit seinem Team besser abschneidet, aber gegen Perls sieben Steals

sieht man eben bei ansonsten annähernd gleichen Stats schlecht aus.


SF Jonathan Mesghna Kronberg
(14/10/2/3)


Hier zieht Franke wegen seiner Doppelposition leider auch den Kürzeren, da Mesghna im Effizienzrating der Division so weit vor Franke steht;

Allerdings hätte Franke mehr Beachtung verdient, da seine Mannschaft so viel besser dasteht als die Kronberger.


PF Ruben Spoden Frankfurt
(19/7/1/1)


Spoden setzt sich in dieser hart umkämpften Kategorie knapp vor dem statistisch gleichwertigen Spieler Johannes Schläfer (18/8/3/0) aus BBZ

Mittelhessen durch, da er für seine Mannsnchaft die ganze Arbeit leistet und diese ohne ihn verloren wäre, während Schläfers Team mit Lischka und Perl tiefer besetzt ist.

Hanno Freimuth (14/4/1/0) aus Jena verdient Erwähnung auf Grund der guten Tabellenpositionder Jenaer.


C Robin Benzing Langen
(17/5/2/2)


Der beste Spieler aus der besten Mannschaft in dieser Division, da gibt es nicht viel zu diskutieren.

Stefan Schmidt (8/10/2/1) und Manuel Immamovic (11/7/1/2) von den Franken Hexern sind gut, aber eben nicht so gut wie Benzing.


Süd Division
All Division Team


PG Davis Watson Karlsruhe
(27/4/2/4)


Eigentlich als SG gelistet, aber in Ermangelung von anderen erwähnenswerten PGs rückt er auf diese Position, und seine Statistiken

sprechen eine deutliche Sprache. Topscorer seiner Division und bester Punktesammler in der ganzen Liga, da kommt ihm niemand auch nur nahe.


SG Johannes Betz München
(22/5/3/1)


Auch hier rückt ein SF auf die SG Position runter, da Watson schon vergeben ist und Betz der beste Scorer des besten Teams ist. Christian

Kuhn (22/10/1/2) aus Mannheim wäre noch in die engere Wahl gekommen, wenn er mehr Spiele gemacht hätte, so geht der Titel an Betz.


SF Tim Koch LB/TÜ
(18/8/1/2)


Da Betz schon auf der SG Position sitzt, fällt dieser Titel an Koch, der statistisch ein wenig besser ist als Mannheim's Robel Ghebread

(16/6/1/2) und sich die Teams in der Tabelle nicht viel nehmen. Auch hier wäre Kuhn zu beachten gewesen.


PF Christian Standhardinger Urspring
(24/7/2/4)


Die knappste Entscheidung in allen Divisionen, da Ulm's Mathias Wallimann (24/16/2/1) statistisch eine Rakete ist und mit 7 Double-Doubles in acht Spielen herausragend gespielt hat, aber im

Effizienzrating nehmen die zwei sich nicht viel und Standharingers Urspring ist Zweiter in dieser Division, Wallimans Ulm nur Letzter. Standahrdinger hat außerdem mehr Spiele gemacht, deshalb habe ich Standhardinger knapp vorne.

Erwähnenswert auf dieser tiefsten Position sind auch Jens Hirschberg (18/9/1/1) aus Mannheim, Eduard Foth (10/12/1/1) aus Urspring, Max Roser (15/9/1/2) aus Speyer und Alex Gotzler (14/7/1/1) aus München, die gut aber nicht Top wie die ersten Zwei sind.


C Elias Harris Speyer
(16/8/2/2)


Klar der beste Center, obwohl ich ihn eher nicht auf dieser Positioin sehe, aber da er so gelistet ist, dann soll es so sein.

Erwähnenswert noch Mathias Hurst (9/11/1/2) aus Karlsruhe.


Teams, die sicher unterrepräsentiert sind, kommen aus Rhöndorf/Bonn (2. im Nordwesten), Franken Hexer (2. in Mitte), und Breitengüssbach (3. Mitte). Sie stehen auch ohne All-Division-Spieler auf hervorragenden Tabellenpositionen, und setzen wohl mehr auf Teambasketball (Rhöndorf, Franken); oder aber sie setzen ihre Besten (Breitengüssbach mit Hauer, Ohlbrecht, McDuffie) nie oder selten ein.

Alle Angaben und Statistiken von der NBBL Seite www.nbbl-basketball.de.

 

Beim Profi Spiel geriet es schnell zu einer einseitigen Angelegenheit, da der Norden in einem Spiel ohne Verteidigung schnell davonzog und die Führung nie wieder abgab. Irgendwie fehlte es auch hier an wirklichen Höhepunkten und so war es ein Schütze der als bester Spieler gekürt wurde. Desmond Mallet durfte hier endlich das machen was ihn auszeichnet und was ihm im System seiner Heimtrainers Obradovic oft verwehrt wird, ballern aus allen Lagen, dies war dann auch der Unterschiedsfaktor in einem sonst mittelklassigen Spiel.

Im Rahmenprogramm gewann Newson (Leverkusen) spektakulät und zurecht den Dunk Contest und Jackobson (Bremerhaven) gewann den Dreier Shootout.

Knappe Niederlage für die NBBL All Stars gegen die U20 Selection beim All Star Day in Köln. Man konnte beiden Mannschaften die fehlende Abstimmung und Nervosität anmerken. In einem Spiel ohne Höhepunkte wurden zu viele Fehler auf beiden Seiten gemacht und zu oft der eigene Abschluss gesucht. Die Art des Spiels, sprich die durchlaufende Zeit, ist für die Zukunft auch nicht empfehlenswert, schließlich sind die Jungs ja zum Spielen da. Das mit Elias Harris ein Spieler aus der verlierenden Mannschaft die MVP Trophäe einheimste war in Ordnung, aber er war halt unter den blinden der Einäugige. Der extra angereiste Holger Geschwindner hat bei dieser Veranstalltung sicher nicht den neuen Nowitzki gesehen.
 

Niederlage für REK in Vitoria

Ohne Sieg und ohne Chance kehrt REK vom Euroleague Auswärtsspiel in Vitoria zurück. Lediglich 7 Minuten konnte der personell geschwächte Meister beim besten Team Europas mithalten. Als Vitoria dann ernst machte und mit seinen Weltklassespielern eine Pressverteidigung aufzog, war es um Köln geschehen. Reihenweise wurden die Bälle in die Hände der Gegner oder ins Aus geworfen und davon erholte sich Köln nicht mehr. Auch der zuletzt starke Neuzugang Green war bis auf einige Garbagepoints in den letzten Minuten schwach. Lediglich Gortat und McElroy wußten zu überzeugen.

v.l.n.r. Scola, Prigioni, Planicic, Splitter, Rakocevic

Vorschau RE Köln : Tau Ceramica

Beim Topfavorit der Euroleague gibt sich am kommenden Mittwoch in Vitoria REK die Ehre. Tau Ceramica kommt zwar ohne NBA Amerikaner aus, dafür steht mit Power Forward Scola der zur Zeit wohl beste Spieler Europas in Diensten der Spanier. Auch NBA Heimkehrer Planicic fand hier schnell zu alter Stärke zurück. Unterstützt werden die beiden vom besten Spielmacher der letzten Saison Prigioni, der auch in der Argentinischen Nationalmannschaft (Olympiasieger) die meisten Assists gibt. Topscorer der Mannschaft ist, wie schon seit Jahren in der Eruropaliga Rakocevic, der in Europa immer schon um die 20 Punkte gemacht hat. Ein besonderes Augenmerk sollte auf dem Ausnahmetalent Splitter liegen, der kurz vor dem Sprung in die NBA steht und schon mit 16 Jahren in der A Nationalmannschaft von Brasilien mitspielte. Alles in allem ein Gegner den man sich nicht entgehen lassen sollte.

center tv überträgt live für alle die nicht nach Vitoria reisen können.

Leverkusen schlägt Ludwigsburg

Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet beim zu Hause noch ungeschlagenen Team aus Ludwigsburg beenden die BAYER GIANTS ihre sechs Spiele währende Niederlagenserie mit einem 76:87-Auswärtserfolg. Bereits in der zweiten Minute erschien auf der Anzeigetafel in der Ludwigsburger Rundsporthalle die erste Führung für die GIANTS, diese sollte die Mannschaft von Achim Kuczmann auch nicht mehr abgeben.

Die rund 50 mitgereisten GIANTS-Fans erlebten endlich einen guten Start ihrer Mannschaft. Brandon Woudstra und Jared Newson waren maßgeblich an der 12:4-Führung der GIANTS in der vierten Spielminute beteiligt, das erste Viertel gewannen die BAYER-Jungs schließlich mit 17:19.

Auch im zweiten Spielabschnitt lief bei den "Kuczmännern" alles nach Plan: Die Trefferquote und die Intensität in der Verteidigung blieben auf einem hohen Niveau und Jared Newson deutete in einigen Szenen an, warum er die richtige Wahl für den Dunking-Wettbewerb beim Allstar Day ist. Mit einer überraschend deutlichen, aber hoch verdienten 31:44-Führung der BAYER GIANTS ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte wurde es wieder spannend, die Barockstädter arbeiteten sich Punkt um Punkt an die GIATNS heran. In der 27. Minute hatte die EnBW bis auf vier Punkte verkürzt (48:52). Fox & Co zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und konnten den Verfolger weiter auf Abstand halten. 50:59 stand es zu Beginn des letzten Viertels.

Keine Änderungen auch im finalen Spielabschnitt: Im Angriff wurden richtige Entscheidungen getroffen (insgesamt nur 11 Turnover), in der Verteidigung stimmte die Einstellung - der Sieg war den GIATNS nicht mehr zu nehmen. Neben Jared Newson, der mit 21 Punkten Topscorer seiner Mannschaft war, ist auch das Center-Duo Taylor / Fox hervorzuheben: Die großen Jungs erzielten jeweils 19 Punkte, Eric Taylor kam auf stolze 10 Rebounds, bei Mannschaftskapitän Fox waren es 6.


v.l.n.r. Batum, Bokolo, Managou, Wheeler, Campbell

Vorbericht REK : Le Mans

Am Donnerstag kommt es in Düsseldorf für REK zu einem richtungsweisenden Spiel in der Euroleague. Gast ist die Mannschaft aus Le Mans, die aktuelle Talentschmiede aus Frankreich. Im Team der Franzosen sind einige Talente versammelt, unter anderem das europäische Ausnahmetalent Nicolas Batum, dem besten Spieler im 88er Jahrgang weltweit. Neben Batum sind aber auch Bokolo und Amagou heißt Kandidaten auf einen Platz in der NBA. Unterstützt werden dies von den US Stammkräften Wheeler und Campbell. Das Spiel der Franzosen ist somit schwer Außenlastig und sehr auf Athletik ausgelegt, was Köln aber in die Karten spielen sollte. Der Französische Meister mußte zu Beginn der Saison unter den Körben einen herben Rückschlag verkraften, als der türkische Center Besok den Verein kurzfristig verlies und einen riesen Lücke hinterlies. Dort liegt auch die Chance für REK, die unter den Körben dominieren könnten.

Das Spiel ist am 30.November in der Düsseldorfer Philipshalle. center tv überträgt aber auch live für alle die nicht nach Düsseldorf können.

BBL Köln gewinnt glücklich, Leverkusen verliert

In der BBL hat Köln einen glücklichen sieg gegen Braunschweig eingefahren. Erst eine furiose Aufholjagd und eine mehr als fragwürdige Schiedsrichterleistung brachte Köln wieder zurück ins Spiel. Dann war es der gut aufgelegte Mallet der mit einem Dreier den Sieg sicherstellte. Lerverkusen verdaddelte beim Aufsteiger aus Ulm eine komfortable Führung und rutscht in der Tabelle immer weiter auf die Abstiegsplätze zu. Das Team von Trainer Kuczmann zeigte vor allem beim Rebound eine desolate Vorstellung.

REK fährt ersten Heimsieg ein

Erster Heimsieg für REK in der Euroleague. Gegen den polnischen Meister aus Sopot war es wieder einmal eine geschlossene Teamleistung, vor allem in der Verteidigung, die den Sieg in einem knappen spiel feststellte. Köln zeigte wieder einmal Licht und Schatten in einem Spiel. Zunächst waren es die Innespieler der Polen, die der Kölner Verteidigung Rätsel aufgaben, dann auf einmal war das alles kein Problem mehr und Köln punktete nach belieben, holte den Rücstand auf und behielt in einem Krimi die Oberhand. Mit diesem Sieg hat Köln auch wieder alle Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde.


v.l.n.r Besok, Dalmau, Woijcik, Atkins, Hamilton

Vorbericht REK : Prokom Trefel

Der polnische Meister hat sich für die Saison noch einmal verstärkt. Der türkische Nationalspieler Besok verstärkt den ohnehin schon starken Frontcourt, der mit Woijcik und Andersen eh schon viel internationale Erfahrung mitbrachte. Im Backcourt führt schon im zweiten Jahr der Amerikaner Dalmau Regie und wird unterstützt von den Kollegen Atkins und Hamilton, beide sehr erfahrene Kräfte, die schon viele Schlachten geschlagen haben.

Sieg für RE Köln und Leverkusen in der NBBL

Zwei Siege gab es am Wochenende für die rheinischen NBBL Vertreter. Leverkusen demontierte Paderborn nach allen Regeln der Kunst und wieder einmal waren es die Spoeler Zwillinge die aus einer guten Mansnchaft herausragten. Köln schlug den Tabellenführer aus Hagen und hatte in Schwethelm seinen besten Korbjäger. An der Spitze der Tabelle gibt es jetzt ein Triumvirat von Leverkusen, Hagen und Köln.

BBL Leverkusen und Köln verlieren

Die rheinischen Verteter aus Leverkusen und Köln erlebten am Wochenende beide Niederlagen inder BBL, Köln unterlag gegen Ludwigsburg und ihnen merkte man die lange Reise vom Euroleague Spiel an, kein Spieler war herauszuheben. Leverkusen verschlief die erste Halbzeit gegen Frankfurt total und konnte sich in der zweiten Hälfte nicht mehr vom derben Rückstand erholen.

Sieg für RE Köln in Bologna

REK gewinnt das erste Spiel in der Euroleague gegen ClimaMio Bologna. Ein überragende Teamleistung brachte den ersten Sieg für die Domstädter. Eine aggressive Verteidigung lies Bologna nie zu seinem Spiel finden und auch TopStar Belinelli war in guten Händen. Für Köln war Burell überragend und erntete auch den Euroleague Spieltag MVP Award ab. Für Bologna war lediglich Bulthenthal stark, aber das alleine war nicht genug.

NBBL Lokalderby REK : Leverkusen

Am nächsten Morgen trafen Großteile der Regionalligamannschaften erneut aufeinander um die Kräfte, diesmal in der NBBL, zu messen. Köln erwischte einen Traumstart, den Leverkusen dann aber im zweiten Viertel konterte und sich dann absetzte. Die überragenden Spoeler Zwillinge machten in dieser Phase mit den Kölner Spielern was sie wollten und nur der starken Leistung von Wolters an der Dreierlinie war es zu verdanken, das Köln noch einmal herankam. In einem Freiwurfkrimi setzte sich dann schließlich die Mansnchaft aus Leverkusen durch und bescherte Köln damit die erste Niederlage.

Regionalliga Lokalderby REK : Bayer Leverkusen

Lokalderby in der Regionalliga. Beide Mannschaften bauen auf viele Nachwuchskräfte und so erlebten die Zuschauer in Energie Dome schnellen und attraktiven Basketball. Zunächst war es Bayer, das angetrieben vom starken Goddek die Akzente setzte. Köln kam aber zur zweiten Hälfte besser aus der Kabine und hielt Bayer für Minuten ohne Punkt. Die Führung wechselte und Köln schnupperte am sieg, bevor Leverkusen, angetrieben vom überragenden Spoeler, zurück kam und den Sieg über die Zeit schaukelte. Für Leverkusen stark Spoeler und Goddek, für Köln Schwethelm und Pleiss.

RE Köln : Tau Ceramica

Eine derbe Niederlage mußte REK gegen die spanische Spitzenmannschaft aus Vitoria einstecken. In allen Belangen unterlegen gelang es RE nur im ersten Spielviertel mitzuhalten, ehe sich Vitoria absetzte und auch mit den ausgiebig eingesetzten Bankspielern Köln nie die Chance einräumte wiede rins Spiel zurück zu kommen. Scola macht unter dem Korb was er wollte und Prigioni spielte mit den deutschen Aufbauspielern Katz und Maus. Vitoria verzichtete sogar auf Ausnahmetalent Splitter, der gar nicht mit angereist war. Vitorias Superstars verrachten and diesem Abend ungewöhnlich viel Zeit auf der Bank, aber das Spiel war früh schon so klar, das es einfach mehr Sinn machte sie für schwerere Liga aufgaben zu schonen. Bei Köln war lediglich das beherzte auftreten von Nachwuchsmann Schwethelm erwähnenswert, der fünf Punkte erzielte.

ULEB Cup

Dienstag (7. November) steigen die beiden BBL-Vertreter ALBA BERLIN und Brose Baskets wieder im ULEB-Cup in den Ring. Was am 1. Spieltag mißlang, soll jetzt nachgeholt werden: Der erste deutsche Sieg in dieser Europapokalsaison. Die Bamberger treten dabei um 20:00 Uhr auswärts bei AEK Athen an. Eurosport 2 überträgt das ALBA-Spiel am Dienstag live ab 20 Uhr. Vom Spiel AEK – Bamberg sendet der Sportsender am Mittwoch um 14 Uhr eine 60-minütige Zusammenfassung.

Vorschau auf die Bundesliga

Kommendes Wochenende gibt sich die Mannschaft aus Bamberg mit Bundestrainer Bauermann die Ehre in der Domstadt. Sonntag um 17h geht es im Energie Dome los. Premiere überträgt live.

v.l.n.r. Scola, Prigioni, Planicic, Splitter, Rakocevic

Vorschau RE Köln : Tau Ceramica

Der Topfavorit der Euroleague gibt sich am kommenden MIttwoch in Düsseldorf die Ehre bei RE Köln. Tau Ceramica kommt zwar ohne NBA Amerikaner aus, dafür steht mit Power Forward Scola der zur Zeit wohl beste Spieler Europas in Diensten der Spanier. Auch NBA Heimkehrer Planicic fand hier schnell zu alter Stärke zurück. Unterstützt werden die beiden vom besten Spielmacher der letzten Saison Prigioni, der auch in der Argentinischen Nationalmannschaft (Olympiasieger) die meisten Assists gibt. Topscorer der Mannschaft ist, wie schon seit Jahren Rakocevic, der in Europa immer schon um die 20 Punkte gemacht hat. Ein besonderes Augenmerk sollte auf dem Ausnahmetalent Splitter liegen, der kurz vor dem Sprung in die NBA steht und schon mit 16 Jahren in der A Nationalmannschaft von Brasilien mitspielte. Alles in allem ein Gegner den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das Spiel ist am 8.November in der Düsseldorfer Philipshalle. center tv überträgt aber auch live für alle die nicht nach Düsseldorf können.

NBBL

Leverkusens NBBL Team feierte am Wochenende den ersten Heimsieg. Vor allem die starken Spoeler Zwillinge verhalfen dem Team von Coach Pulsfort zu einem nie gefährdeten Sieg. Team Bremen war aber auch nicht auf einem für die Liga angemessenen körperlichen Niveau.

 

Doppelschicht bei den Bayer Giants Leverkusen

Doppelschicht für die Bayer Giants Leverkusen, die in einer Woche zweimal ran mußten. Gegen die Topmannschaft aus Bremerhaven war in der entscheidenden Phase aber nur wenig Kraut gewachsen. Bremerhaven verwandelte als es drauf an kam sicher von außen und auch die Reboundüberlegenheit sicherte den Sieg. Solange Fox sich nicht aufraft und seinen großen Körper mal unter den Korb plaziert wird Leverkusen es schwer haben das Saisonziel Plyoofs zu erreichen. Innerhlab von 3 Tagen war aber auch Wiedergutmachung angesagt und der etwas leichtere Gegner aus Tübingen wurde beim zweiten Heimspiel klar geschlagen. Fox trat in diesem spiel ganz anderes auf und führte seine Mannschaft damit zum Sieg, zu dem Neuzugang Newson die meisten Punkte beisteuerte. Die einzige Konstante im Ginats spiel ist zur Zeit Starforward Allen, der immer seine Leistung beibringt. Warum Coach Kuczmann nicht mehr auf Aufbauspieler Geib setzt wird wohl auch sein Geheimniss bleiben, mit ihm kommt immer frischer Wind ins Spiel der Giants.

RE Köln : Efes Istanbul

Leider verlor RE Köln auch das zweite Spiel in der Euroleague. Efes Istanbul erwies sich als einfach zu erfahren und eingespielt. Vor allem in der ersten Halnzeit war ein Klassenunterschied festzustellen. Istanbul war sowohl unter dem Korb als auch von außen (9/10 Dreier) nicht zu kontrollieren und ging mit einer riesen Führung in die Pause. Köln kämpfte im zweiten Abschnitt zwar nochmal aufopferungsvoll, das Spiel war aber nie wieder in Reichweite. Für Köln waren Burrell und Faison stark, für Istanbul stach aus einer homogenen Mannschaft vor allem Youngster Akyol heraus.

v.l.n.r. Prkacin, Nicholas, Jenkins, Haislip, Akyol

Vorschau auf den zweiten Gegner Efes Pilsen Istanbul

Efes ist vor allem für seine Defensive bekannt und gefürchtet. Als ständiger Verteter des türkischen Basketballs in Europas höchster Klasse bringen die Türken auch die nötige Erfahrung mit um in Europa gegen jeden Gegner zu bestehen. Die beiden Amerikaner Nicholas und Jenkins waren letztes Jahr zwei der besten Korbjäger in Europa und werden es acuh dieses Jahr wieder sein. Unter den Bretter hat Istanbul den Top shot Blocker Haislip, sowie Prakacin und Erden, beid esind Nationalspieler von Kroatien und der Türkei und sehr erfahren. Prunkstück der Mannschaft ist aber auch der Nachwuchs, mit Cenk Akyol ist eines der größten europäischen Talente im Verein und der 19 jährige ist schon lange ein Leistungsträger und von der NBA (Atlanta) gedraftet. Coach Mahmuti ist für seine Verteidigungsliebe bekanntund so kann man damit rechnen das es nicht allzu viele Körbe zu bewundern geben wird.

Das Spiel ist am 2.November in der Düsseldorfer Philipshalle. center tv überträgt aber auch live für alle die nicht nach Düsseldorf können.

 

RE Köln : Dynamo Moskau

Rhein Energie verliert das erste Euroleague Spiel am Ende unglücklich gegen Dynamo Moskau, Eine schwache Leistung in der ersten Halbzeit kostete das Team von Coach Obradovic das Spiel. Der Endspurt im letzten Viertel kam zu spät und Moskau schaukelte das Spiel über die Bühne. Übrraschung des Spiels war der 89er Jahrgang Khovstov der glänzend Regie führte und selbst so gestandene Profis wie Mallett und McElroy alt aussehen lies. Dennoch bleibt Hoffnung auf mehr in der kommenden Woche beim ersten "Heimspiel"

 

v.l.n.r. Hansen, Chatmann, Monya, Papadopulos, Fotsis

Vorschau auf den ersten Euroleague Gegner Dynamo Moskau

Beide Mannschaften sind Rookies in der Euroleague und werden so auch Zeit brauchen sich aufdem Niveau zu aklimatisieren. Dynamo hat im letzten Jahr den ULEB Cup gewonnen, von diesem Team sind aber nur noch wenige Leistungsträger vorhanden. Stützen des Teams sind die beiden Amerikaner Hansen und Chatmann. Hansen hat schon NBA Erfahrung gesammelt, während Chatmann den weg über die NCAA nach Europa fand. Hansen ist ein Schütze, der noch keinen Wurf traf den er nicht mochte, er schießt für gewöhnlich aus allen Lagen. Chatmann ist ein klassischer Paymaker, der erst versucht andere ins Spiel zu bringen, bevor er selber wirft. Monya steht an der Schwelle zur NBA, er ist noch sehr Jung und schon gedraftet, bisher fehlte ihm aber die Spielpraxis um den Sprung wirklich anzugehen. Jahrelang kam er bei CSKA nur von der Bank und nun wechselt er zum Stadtrivalen um diesen letzten Schritt zu gehen. Es gibt in europa wenig Spieler die so athletisch sind wie er. Papadopulos ist der Center des amtierenden Europameisters und ein arbeiter mit imenser Masse. Fotsis ist das Enigma des europäischen Basketballs. In der Jugend der beste Spieler der Welt, versuchte er sich daraufhin in der NBA und scheiterte, danach war das Feuer ein wenig erloschen und er pendelt in Europa von Verein zu Verein. Dynamo spielt gerne schnell, wenn ein Break aber nicht möglich ist wird konesequent der Mann unter den Brettern gesucht.

Eine Perle hat Moskau auf der Bank. Dusan Ivkovic ist einer der erfolgreichsten und erfahrensten europäischen Trainer der schon alles gewonnen hat, was man gewinnen kann.

 

Am kommenden Donnerstag 20:00h startet Rhein Energie Köln in Moskau zu seinem ersten Euroleague Spiel. Ergebnsidienst bringt eine PreGame Analyse der Mannschaft von Dynamo Moskau, sowie der Mannschaft von REK. Das Spiel wird außerdem live in Regionalsender center tv übertragen, bzw. gestreamt.

 

RE Köln : Ratiopharm Ulm

Die Ulmer Mannschaft legte erneut eine beeindruckende Leistung aufs Parkett, auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg reichen sollte. Nach der fulminanten Anfangsphase (12:7 nach 7 min) dominierte Köln kurzzeitig das Spiel und ging zur ersten Viertelpause mit 21:15 in Führung. Nach einem 7:0 Run der Gäste war das Spiel nach 12 Minuten schon wieder ausgeglichen (22:22).

Während Ulms Trainer Mike Taylor bereits in der ersten Halbzeit 10 Spieler einsetzte, vertraute Meistertrainer Obradovic nur 8 seiner Spieler und liess Neuzugang Alvin Jones genauso wie Guard Jo Strasser das ganze Spiel auf der Bank. Mit 41:40 für den deutschen Euroleague-Teilnehmer ging es in die Halbzeitpause. Schon da war klar, dass in dem Spiel mehr drin sein könnte, wenn Ulm nur von der Freiwurflinie nicht solche Schwächen (8 von 17 Freiwürfen in der ersten Spielhälfte) zeigen würde.

Doch auch ohne Zielwasser konnte ratiopharm das Spiel weiter ausgeglichen halten. Als die Ulmer in der 27. Minute bei einer 51:50 Führung die nächsten beide Freiwürfe nicht verwandelten, bestrafte Köln die Unzulänglichkeiten der Gäste gnadenlos. Vor allem die Kölner Last Second Shots fanden mit traumwandlerischen Sicherheit das Ziel. Höhepunkt dabei ein Einwurfspiel 0,5 Sekunden vor dem Ende des 3. Viertels, das Mallet zur 57:54 Führung verwandeln konnte.

Ulm gab sich noch lange nicht geschlagen. Zwar musste Kapitän Erege nach einer umstrittenen Reboundsituation nach 32 Minuten mit dem 5. Foul vom Feld, doch 5 Minuten vor dem Ende war man immer noch dicht dran (64:66). Dann verletzte sich auch noch Center Bryan Lucas, der mit einem Muskelfaserriss einige Wochen ausfallen wird. 5 Punkte von Faison zum 72:66 konterte Levy mit einem Dreier zum 69:72. Dann erwischte es Konrad Wysocki mit dem 5. Foul. Da Grünheid und McElroy in der Phase ihre Freiwürfe trafen, wuchs der Kölner Vorsprung kontinuierlich an. Jeff Gibbs Punkte zum 71:76 waren auch seine Letzten. Auch er durfte nach einem Foul beim Rebound mit dem 5. Foul vorzeitig vom Platz. Ein Dreier von Mallet zum 79:71 liess noch nicht alle Hoffnungen schwinden, denn der starke Rowland traf ebenfalls aus der Distanz. Doch die Freiwurfschwäche erlaubte auch in der Schlussphase keine Wende. Maksym Shtein traf lediglich einen von vier Freiwürfen, so dass Köln den am Ende zu hoch ausgefallenen 84:75 Sieg nach Hause schaukeln konnte.

NBBL Spiel Leverkusen : Hagen

Spitzenspiel in der Westgruppe der NBBL. Die Topteams aus Leverkusen und Hagen trafen am Sonntag Mittag aufeinander. Leverkusen verstand es in der ersten Hälfte nicht aus den Foulproblemen des Hagener Nationalspielers Per Günther Kapital zu schlagen und wurde in der zweiten Hälfte dafür bitter bestraft. Günther führte klassisch Regie und bereitete Hagen einen 20 Punkte Vorsprung, ehe er dann das Spielfeld verließ. Leverkusen überzeugte in keiner Phase und war trotz Größenvorteilen nicht in der Lage den Rebound zu kontrollieren. Hagen trat darüberhinaus als Mannschaft auf, während Leverkusen sich in Einzelaktionen verlor.